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Definitionen von Digitaler Nachhaltigkeit

Marcus Dapp

Digitale Ressourcen werden dann nachhaltig verwaltet, wenn ihr Nutzen für die Gesellschaft maximiert wird, sodass die digitalen Bedürfnisse gegenwärtiger und zukünftiger Generationen gleichermaßen erfüllt werden. Der gesellschaftliche Nutzen ist dann maximal, wenn die Ressourcen der größten Anzahl zugänglich und mit einem Minimum an technischen, rechtlichen und sozialen Restriktionen wiederverwendbar sind. Digitale Ressourcen sind Wissen und kulturelle Artefakte digital repräsentiert als Text, Bild, Audio, Video oder Software. (zitiert nach Wikipedia)

Georg Greve 2011

(Bild-Quelle: Georg Greve https://blogs.fsfe.org/greve/files/2011/11/DigitalSustainability.jpg )

Original-Artikel in Englisch online unter: https://blogs.fsfe.org/greve/?p=462

Ausschnitt:

„So what you want for Digital Sustainability is:

  • Transparency: Access to know and understand the world around you, its power structures, and to the data & information to form your own opinion;
  • Participation: You are not limited to watching events unfold, can participate in the political process, shape opinions and provide processed information on the grounds of the data that is available to you and others;
  • Self-Determination: You define your own privacy, including for your digital environment, and determine how much of your information you are providing, and to whom.

Digitale Nachhaltigkeit bei der Nachhaltigkeitswoche 2013 der Uni Zürich

Hier eine Definition http://vsuzh.ch/vsuzh/wp-content/uploads/2013/02/Tagesplakat4a.pdf : Was heisst „nachhaltig“ bei digitalen Gütern? Wissen ist immateriell und deshalb unerschöpflich: Es gibt keine naturgegebene Ressourcenknappheit! Digitales Wissen ist unendlich oft vervielfältigbar und die Grenzkosten der Reproduktion gehen gegen Null. Der Grundsatz digitaler Nachhaltigkeit lautet: “Der soziale Nutzen des Wissens ist optimal, wenn es durch so viele Leute wie möglich, so viel wie möglich genutzt wird.“

Grundpfeiler digitaler Nachhaltigkeit sind unserer Ansicht nach:

  1. Informationelle Selbstbestimmung
  2. Transparenz
  3. Partizipation

Digitale Nachhaltigkeit bedeutet erstens demokratische Grundrechte für die digitale Welt zu sichern: Freie Meinungsäusserung, der Schutz der Privatsphäre, Versammlungsfreiheit und ungehinderter Zugang zu Informationen.

Digitale Nachhaltigkeit bedeutet zweitens den Zugang zu Wissen zu öffnen und dieses für spätere Generationen lesbar zu gestalten.

Digitale Nachhaltigkeit bedeutet drittens „[…] digitale Inhalte und Güter wie Software so zu entwickeln, zu verteilen, zu beschaffen und einzusetzen, dass der Entscheidungsspielraum in künftigen Technologiezyklen maximal erhalten bleibt.”

digitale-nachhaltigkeit-definitionen.txt · Zuletzt geändert: 20.01.2017 09:32 (Externe Bearbeitung)